Lukas 6

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Luke 6 moves from two Sabbath confrontations to a night of prayer, the choosing of the twelve apostles, and the Sermon on the Plain, Luke's counterpart to Matthew's Sermon on the Mount. Jesus blesses the poor, the hungry, the weeping, and the hated, pronounces woes on the rich, the full, the laughing, and the admired, and commands love of enemies, mercy like the Father's, and generosity that expects nothing back. He closes with the speck and the beam, the tree known by its fruit, and the two builders whose houses meet the flood.

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Luke 6 begins in a grainfield on the Sabbath and ends with a house standing in a flood. In between, Jesus claims authority over the Sabbath, heals a man's hand in front of people looking for a charge against him, prays through a night, and chooses twelve men, one of whom will betray him. Then he comes down to a level place, and Luke gives his version of the great sermon. It is shorter and blunter than Matthew's. Blessed are you who are poor, who hunger now, who weep now, who are hated because of the Son of Man. Woe to you who are rich, who are full, who laugh, and of whom everyone speaks well, because you have already received your comfort. The heart of the sermon is enemy love, spelled out in verbs: love, do good, bless, pray, turn the other cheek, give, lend without expecting return. The reason is God's own character; he is kind to the ungrateful and wicked, so be merciful as your Father is merciful. Then the warnings: do not judge, take the beam out of your own eye, know a tree by its fruit, and do not call Jesus "Lord" while ignoring what he says. The sermon ends with two builders. Both hear the words. Only one digs down to the rock. When the torrent comes, and it comes to both, that is the whole difference.

Historical and literary context

The Sabbath disputes reflect the seriousness with which first-century Judaism guarded the seventh day and the growing hostility of the scribes and Pharisees toward Jesus's claim to authority over it. Luke sets the sermon on a level place with a crowd from Judea, Jerusalem, Tyre, and Sidon, a broader audience than Matthew's, and gives the teaching a sharper social edge: "you who are poor," not "poor in spirit," with matching woes on the rich. The list of the Twelve includes Simon the Zealot and Judas Iscariot, "who became a traitor."

How the chapter unfolds

Verses 1 to 11 are the Sabbath disputes: grain plucked in the fields, David and the consecrated bread, "the Son of Man is Lord of the Sabbath," and the man with the withered hand healed under hostile eyes. Verses 12 to 16 are the night of prayer and the naming of the Twelve. Verses 17 to 19 set the scene of healing on the plain. Verses 20 to 26 give four blessings and four woes. Verses 27 to 36 command love of enemies, the golden rule, and mercy like the Father's. Verses 37 to 42 warn against judging and against the beam in one's own eye. Verses 43 to 49 test discipleship by fruit and by foundations.

Why this chapter matters

Luke 6 contains the Bible's most direct statement of Jesus's ethics of enemy love: love, do good, bless, pray for those who hate, curse, and mistreat you, and lend expecting nothing, because God "is kind to the ungrateful and wicked." The golden rule appears here in its positive form. "Be merciful, just as your Father is merciful" is Luke's version of Matthew's "be perfect." The woes make the sermon a warning to the comfortable as well as a comfort to the poor, and the closing parable of the two builders insists that hearing without doing is a house without a foundation.

Interpretive tension to watch

Luke's blessings and woes are concrete, the poor and the rich, the hungry and the well fed. Are they about economic condition, spiritual posture, or both? Matthew's "poor in spirit" and Luke's "you who are poor" have been read against each other for centuries. Holding them together, so that neither the material nor the spiritual reading cancels the other, is the reading the two Gospels seem to invite.

이 장을 위한 질문

  • Jesus spent a night in prayer before choosing the Twelve, and one of them became a traitor. What does that pairing say about prayer and outcomes?
  • The woes address the rich, the full, the laughing, and the well spoken of. Which of those is closest to your own position, and how does the sermon read from there?
  • Verse 46 asks why people call Jesus "Lord" and do not do what he says. Where is the gap between hearing and building in your own life?

Study with context

Use this as a chapter guide, then press deeper into the text itself. The goal is to slow down observation, notice structure, and ask better questions before jumping to conclusions.

1 Es begab sich aber, daß er am zweiten Sabbat durch die Saat ging; und seine Jünger streiften Ähren ab, zerrieben sie mit den Händen und aßen sie. 2 Da sagten etliche von den Pharisäern zu ihnen: Warum tut ihr, was am Sabbat nicht erlaubt ist? 3 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr das nie gelesen, was David tat, als ihn und seine Gefährten hungerte? 4 Wie er in das Haus Gottes hineinging und die Schaubrote nahm und aß und auch seinen Gefährten davon gab; welche doch niemand essen darf, als nur die Priester? 5 Und er sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn ist auch Herr des Sabbats. 6 Es begab sich aber an einem andern Sabbat, daß er in eine Synagoge ging und lehrte; und daselbst war ein Mensch, dessen rechte Hand verdorrt war. 7 Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer gaben acht auf ihn, ob er am Sabbat heilen würde, um einen Grund zur Anklage wider ihn zu finden. 8 Er aber merkte ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen, der die verdorrte Hand hatte: Steh auf und stelle dich in die Mitte! Und er stand auf und stellte sich dahin. 9 Da sprach Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, das Leben zu retten oder zu verderben? 10 Und indem er sie alle ringsumher ansah, sprach er zu ihm: Strecke deine Hand aus! Der aber tat es, und seine Hand wurde wieder gesund, wie die andere. 11 Sie aber wurden ganz unsinnig und besprachen sich miteinander, was sie doch Jesus antun könnten. 12 Es begab sich aber in diesen Tagen, daß er hinausging auf den Berg, um zu beten, und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott. 13 Und als es Tag geworden, rief er seine Jünger herzu und erwählte aus ihnen zwölf, die er auch Apostel nannte: 14 Simon, den er auch Petrus nannte, und dessen Bruder Andreas, Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus, 15 Matthäus und Thomas, Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Simon, genannt Zelotes, 16 Judas, den Sohn des Jakobus, und Judas Ischariot, der zum Verräter wurde. 17 Und er stieg mit ihnen hinab und stellte sich auf einen ebenen Platz mit einer großen Schar seiner Jünger und einer großen Menge Volkes aus ganz Judäa und von Jerusalem und von der Meeresküste, von Tyrus und Zidon, die gekommen waren, um ihn zu hören und geheilt zu werden von ihren Krankheiten; 18 und die, welche von unreinen Geistern geplagt waren, wurden geheilt. 19 Und alles Volk suchte ihn anzurühren, denn Kraft ging von ihm aus und heilte alle. 20 Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer! 21 Selig seid ihr, die ihr jetzt hungert; denn ihr sollt gesättigt werden! Selig seid ihr, die ihr jetzt weinet; denn ihr werdet lachen! 22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen, und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als einen lasterhaften verwerfen um des Menschensohnes willen. 23 Freuet euch alsdann und hüpfet! Denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso haben ihre Väter den Propheten getan. 24 Aber wehe euch, ihr Reichen, denn ihr habt euren Trost dahin! 25 Wehe euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern! Wehe euch, die ihr jetzt lachet, denn ihr werdet trauern und weinen! 26 Wehe euch, wenn alle Leute wohl von euch reden! Ebenso taten ihre Väter den falschen Propheten. 27 Euch aber, die ihr zuhöret, sage ich: Liebet eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen; 28 segnet, die euch fluchen, und bittet für die, welche euch beleidigen! 29 Dem, der dich auf den Backen schlägt, biete auch den andern dar, und dem, der dir den Mantel nimmt, verweigere auch den Rock nicht. 30 Gib jedem, der dich bittet, und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück. 31 Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, tut auch ihr ihnen gleicherweise. 32 Und wenn ihr die liebet, die euch lieben, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder lieben ihre Liebhaber. 33 Und wenn ihr euren Wohltätern Gutes tut, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder tun dasselbe. 34 Und wenn ihr denen leihet, von welchen ihr wieder zu empfangen hoffet, was für eine Gnade habt ihr? Denn auch die Sünder leihen den Sündern, um das Gleiche wieder zu empfangen. 35 Vielmehr liebet eure Feinde und tut Gutes und leihet, ohne etwas dafür zu erhoffen; so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. 36 Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. 37 Und richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet; verurteilet nicht, so werdet ihr nicht verurteilt; sprechet los, so werdet ihr losgesprochen werden! 38 Gebet, so wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man euch in den Schoß geben. Denn mit eben dem Maße, mit welchem ihr messet, wird euch wieder gemessen werden. 39 Er sagte ihnen aber ein Gleichnis: Kann auch ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in die Grube fallen? 40 Der Jünger ist nicht über dem Meister; wenn er aber ganz vollendet ist, so wird er sein wie sein Meister. 41 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, den Balken aber in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? 42 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, halt, ich will den Splitter herausziehen, der in deinem Auge ist, während du doch den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann magst du sehen, wie du den Splitter herausziehst, der in deines Bruders Auge ist! 43 Denn es gibt keinen guten Baum, der schlechte Frucht bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Frucht bringt. 44 Denn jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt; denn von Dornen sammelt man keine Feigen, und vom Dornbusch liest man keine Trauben. 45 Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatze seines Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen [Schatze seines Herzens] das Böse hervor. Denn wes das Herz voll ist, des geht sein Mund über. 46 Was heißet ihr mich aber «Herr, Herr» und tut nicht, was ich sage? 47 Jeder, der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut, ich will euch zeigen, wem er gleich ist. 48 Er ist einem Menschen gleich, der ein Haus baute und dazu tief grub und den Grund auf den Felsen legte. Als nun eine Überschwemmung entstand, da prallte der Strom an dieses Haus und vermochte es nicht zu erschüttern, weil es gut gegründet war. 49 Wer aber hört und nicht tut, der ist einem Menschen gleich, der ein Haus auf das Erdreich baute ohne Grund; und der Strom prallte an dasselbe, und es brach sofort zusammen, und der Zusammenbruch dieses Hauses war groß.

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