Matthaus 18

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Matthew 18 is Jesus's teaching on life inside the community of his followers, and it begins with a child. Asked who is greatest in the kingdom, Jesus sets a child among the disciples and says that entering the kingdom requires becoming like one. He warns of millstones for anyone who causes a little one to stumble, tells of a shepherd who leaves ninety-nine sheep for one, lays out how to confront a brother who sins, promises his presence where two or three gather, and, when Peter asks how often to forgive, answers with seventy-seven times and a parable about a servant forgiven an unpayable debt who would not forgive a small one.

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Matthew 18 answers a question the disciples keep asking in different forms: who is the greatest? Jesus answers by calling a child over and standing him in the middle of the group. Unless you turn and become like this, you will not even enter the kingdom, let alone rank in it. From that child the chapter never really moves away. The little ones must not be caused to stumble; better a millstone and the sea than that. The little ones must not be despised; their angels see the Father's face. When one of them wanders, the shepherd leaves the ninety-nine and goes after the one, because the Father is not willing that any of them perish. When one of them sins against you, go to him privately, then with witnesses, then before the church, and know that Christ himself is present where two or three gather in his name. Then Peter asks the question the whole chapter has been leading to: how many times must I forgive? Seven? Not seven, Jesus says, but seventy-seven, and tells a story to explain why. A servant who owed a king more than he could earn in a thousand lifetimes was forgiven everything, walked out, and seized a colleague by the throat over a few months' wages. The king's question is the chapter's question: should you not have had mercy, as I had on you?

Historischer und literarischer Kontext

The chapter is the fourth of Matthew's five great teaching blocks, sometimes called the community discourse, given in Galilee before the final journey to Jerusalem. Children in the ancient world had no status, which is the point of Jesus's object lesson. The procedure for confronting a sinning brother draws on Deuteronomy 19 and its rule of two or three witnesses, and "tell it to the church" is one of only two uses of the word "church" in the Gospels. The ten thousand talents of the parable was an almost unimaginable sum, larger than the annual revenue of whole provinces, set against a hundred denarii, a few months' wages.

Wie sich das Kapitel entfaltet

Verses 1 to 5 answer the question of greatness with a child. Verses 6 to 9 warn against causing little ones to stumble and against the hand, foot, or eye that causes oneself to sin. Verse 10 speaks of the angels of the little ones. Verses 12 to 14 give the parable of the lost sheep, with the Father unwilling that any little one perish. Verses 15 to 20 lay out confrontation, witnesses, the church, binding and loosing, and Christ's presence among two or three. Verses 21 to 35 are Peter's question, the answer of seventy-seven times, and the parable of the unforgiving servant, ending with the warning that the Father will treat those who refuse to forgive from the heart the same way.

Warum dieses Kapitel wichtig ist

Matthew 18 has shaped how churches handle greatness, sin, and forgiveness. Its picture of the child as the model of the kingdom reversed every ancient assumption about status. Its step-by-step process for a brother who sins, private confrontation, then witnesses, then the church, is the foundation of Christian practices of correction and reconciliation. "Where two or three gather together in My name, there am I with them" is among the most quoted promises of Jesus. And the parable of the unforgiving servant is the Bible's sharpest illustration of why forgiven people must forgive: the debt God cancels is beyond repayment, and the debts we hold against each other are small beside it.

Auslegungsfrage im Blick behalten

The chapter promises that whatever the church binds or looses on earth is bound or loosed in heaven, and that the Father grants what two agree to ask. Readers have taken these as sweeping guarantees or as promises tied to their context of reconciling a sinning brother. Likewise, the parable ends with the forgiven servant handed over to be tortured until he repays. Is God's forgiveness conditional on ours? The chapter's own logic suggests that refusing to forgive reveals a heart that never received forgiveness, rather than a bargain God revokes.

Fragen zu diesem Kapitel

  • Jesus answers a question about greatness by placing a child in the middle. What about a child is he asking the disciples to become?
  • The process in verses 15 to 17 begins privately. Why might Jesus insist on that order, and what goes wrong when it is skipped?
  • The forgiven servant is choked by a debt of a few months' wages after being released from one of impossible size. Where does that proportion show up in your own grudges?

Mit Kontext studieren

Nutze dies als Kapitel-Leitfaden und gehe dann tiefer in den Text selbst. Ziel ist es, die Beobachtung zu verlangsamen, die Struktur wahrzunehmen und bessere Fragen zu stellen, bevor man vorschnell zu Schlussfolgerungen kommt.

1 In jener Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist denn der Größte im Reiche der Himmel? 2 Und als Jesus ein Kindlein herzugerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte und sprach: 3 Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kindlein, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen. 4 Darum, wer irgend sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kindlein, dieser ist der Größte im Reiche der Himmel; 5 und wer irgend ein solches Kindlein aufnehmen wird in meinem Namen, nimmt mich auf. 6 Wer aber irgend eines dieser Kleinen, die an mich glauben, ärgern wird, dem wäre nütze, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt, und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. 7 Wehe der Welt der Ärgernisse wegen! Denn es ist notwendig, daß Ärgernisse kommen; doch wehe dem Menschen, durch welchen das Ärgernis kommt! 8 Wenn aber deine Hand oder dein Fuß dich ärgert, so haue ihn ab und wirf ihn von dir. Es ist dir besser, lahm oder als Krüppel in das Leben einzugehen, als mit zwei Händen oder mit zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden. 9 Und wenn dein Auge dich ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir. Es ist dir besser, einäugig in das Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden. 10 Sehet zu, daß ihr nicht eines dieser Kleinen verachtet; denn ich sage euch, daß ihre Engel in den Himmeln allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der in den Himmeln ist. 11 Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, das Verlorene zu erretten. 12 Was dünkt euch? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte, und eines von ihnen sich verirrte, läßt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen und geht hin und sucht das irrende? 13 Und wenn es geschieht, daß er es findet, wahrlich, ich sage euch, er freut sich mehr über dieses, als über die neunundneunzig, die nicht verirrt sind. 14 Also ist es nicht der Wille eures Vaters, der in den Himmeln ist, daß eines dieser Kleinen verloren gehe. 15 Wenn aber dein Bruder wider dich sündigt, so gehe hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde. 17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner. 18 Wahrlich, ich sage euch: Was irgend ihr auf der Erde binden werdet, wird im Himmel gebunden sein, und was irgend ihr auf der Erde lösen werdet, wird im Himmel gelöst sein. 19 Wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen werden über irgend eine Sache, um welche sie auch bitten mögen, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist. 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. 21 Dann trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der wider mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal? 22 Jesus spricht zu ihm: Nicht sage ich dir, bis siebenmal, sondern bis siebzig mal sieben. 23 Deswegen ist das Reich der Himmel einem Könige gleich geworden, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente schuldete. 25 Da derselbe aber nicht hatte zu bezahlen, befahl [sein] Herr, ihn und sein Weib und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und zu bezahlen. 26 Der Knecht nun fiel nieder, huldigte ihm und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen. 27 Der Herr jenes Knechtes aber, innerlich bewegt, gab ihn los und erließ ihm das Darlehn. 28 Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist. 29 Sein Mitknecht nun fiel nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, und ich will dir bezahlen. 30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe. 31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. 32 Dann rief ihn sein Herr herzu und spricht zu ihm: Böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, dieweil du mich batest; 33 solltest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmt haben, wie auch ich mich deiner erbarmt habe? 34 Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war. 35 Also wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebet.

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