5. Mose 32

Kommentar zu diesem Kapitel

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Deuteronomy 32 is the Song of Moses, the poem he taught Israel on the last day of his life as a witness against them. It calls heaven and earth to listen, names God the Rock whose work is perfect, remembers how he found Israel in a howling wilderness and carried them like an eagle, and then tells the future: Jeshurun will grow fat and kick, abandon the Rock, provoke him with worthless gods, and suffer fire, famine, and sword. Yet God will not let the enemy claim the victory. He will vindicate his people when their strength is gone, declaring "there is no God besides Me; I bring death and I give life." The chapter ends with Moses sent up Mount Nebo to see the land and die.

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Deuteronomy 32 is the last song Moses sang, and he sang it as a witness for the prosecution. God had told him that Israel would break the covenant after his death, and had him write a song the people would carry in their mouths so that when disaster came they would know why. The song begins by calling heaven and earth as witnesses and naming God the Rock, perfect and just. It remembers how God found Israel in a howling wilderness, guarded them as the apple of his eye, carried them like an eagle carries its young, and fed them honey from the rock and the finest wheat. Then it tells what happens to people who are fed that well: Jeshurun, a pet name for Israel, grew fat and kicked, abandoned the God who made him, and sacrificed to demons. The judgment that follows is terrible, and it is restrained by only one thing, God's unwillingness to let the enemy say "our own hand has prevailed." So the song turns. When Israel's strength is gone, God will have compassion, mock the useless gods, and declare that he alone brings death and gives life, wounds and heals. The nations are invited to rejoice with his people. Then Moses tells Israel that these are not idle words but their very life, and God tells Moses to climb the mountain, look at the land, and die there. He had given the people everything; the one thing he could not give himself was the crossing.

Historischer und literarischer Kontext

Moses composed the song at God's command, recorded in the previous chapter, because God foresaw that Israel would break the covenant and wanted a witness that would outlive Moses in the people's mouths. It stands on the plains of Moab, just before the crossing of the Jordan, with the wilderness generation dead and Moses himself barred from the land for the failure at Meribah. The song's form resembles a covenant lawsuit, with witnesses summoned, benefits recited, breach charged, and sentence pronounced. The New Testament quotes it repeatedly.

Wie sich das Kapitel entfaltet

Verses 1 to 6 summon heaven and earth, proclaim the Rock, and charge the people with corruption. Verses 7 to 14 remember God's election, care, and provision, from the wilderness to honey from the rock and the finest wheat. Verses 15 to 18 describe the apostasy of Jeshurun, fat and forgetful. Verses 19 to 27 announce judgment, fire, arrows, hunger, plague, sword, restrained only by God's concern for his name. Verses 28 to 35 expose Israel's folly and the enemies' rotten vine, and declare "Vengeance is Mine." Verses 36 to 43 promise vindication, mock the useless gods, and end with the nations called to rejoice with God's people. Verses 44 to 52 record Moses reciting the song, urging the people to take it to heart, and receiving the command to climb Nebo and die.

Warum dieses Kapitel wichtig ist

The Song of Moses gave later Scripture some of its central language: God as the Rock, the eagle carrying its young, jealousy provoked by "that which is not God," and "Vengeance is Mine; I will repay," which Paul quotes in Romans 12 as the reason believers must not avenge themselves. Paul also quotes verse 21 in Romans 10 to explain the inclusion of the Gentiles, and verse 43 in Romans 15. Hebrews cites the song twice. Verse 39, "I bring death and I give life; I wound and I heal," is one of the Old Testament's clearest statements of God's sole sovereignty. The song is also the last thing Moses gave Israel, and its final word to him is that he will see the land but not enter it.

Auslegungsfrage im Blick behalten

The song foretells Israel's failure before it happens and pronounces judgment in the same breath as promise. Is it a warning meant to prevent apostasy, a prophecy of what will certainly come, or both? And its violence, fire to Sheol and arrows drunk with blood, sits beside a God who carries his people on eagle's wings and relents when their strength is gone. The song does not soften either picture; it asks Israel to remember both.

Fragen zu diesem Kapitel

  • Moses calls the song "not idle words" but "your life." What does it mean for a warning to be someone's life?
  • The song says Jeshurun grew fat and kicked. Why does prosperity, in this poem, lead to forgetting the Rock?
  • God restrains judgment because of what the enemies would say. What does that reveal about how God's honor and Israel's survival are tied together?

Mit Kontext studieren

Nutze dies als Kapitel-Leitfaden und gehe dann tiefer in den Text selbst. Ziel ist es, die Beobachtung zu verlangsamen, die Struktur wahrzunehmen und bessere Fragen zu stellen, bevor man vorschnell zu Schlussfolgerungen kommt.

1 Horchet, ihr Himmel, und ich will reden; und die Erde höre die Worte meines Mundes! 2 Es träufle wie Regen meine Lehre, es fließe wie Tau meine Rede, wie Regenschauer auf das Gras und wie Regengüsse auf das Kraut! 3 Denn den Namen Jehovas will ich ausrufen: Gebet Majestät unserem Gott! 4 Der Fels: Vollkommen ist sein Tun; denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er! 5 Es hat sich gegen ihn verderbt, nicht seiner Kinder ist ihr Schandfleck ein verkehrtes und verdrehtes Geschlecht. 6 Vergeltet ihr also Jehova, du törichtes und unweises Volk? Ist er nicht dein Vater, der dich erkauft hat? Er hat dich gemacht und dich bereitet. 7 Gedenke der Tage der Vorzeit, merket auf die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht; frage deinen Vater, und er wird es dir kundtun, deine Ältesten, und sie werden es dir sagen. 8 Als der Höchste den Nationen das Erbe austeilte, als er voneinander schied die Menschenkinder, da stellte er fest die Grenzen der Völker nach der Zahl der Kinder Israel. 9 Denn Jehovas Teil ist sein Volk, Jakob die Schnur seines Erbteils. 10 Er fand ihn im Lande der Wüste und in der Öde, dem Geheul der Wildnis; er umgab ihn, gab acht auf ihn, er behütete ihn wie seinen Augapfel. 11 Wie der Adler sein Nest aufstört, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie trägt auf seinen Schwingen; 12 so leitete ihn Jehova allein, und kein fremder Gott war mit ihm. 13 Er ließ ihn einherfahren auf den Höhen der Erde, und er aß den Ertrag des Feldes; und er ließ ihn Honig saugen aus dem Felsen und Öl aus dem Kieselfelsen; 14 geronnene Milch der Kühe und Milch der Schafe, samt dem Fette der Mastschafe und Widder, der Söhne Basans, und der Böcke, samt dem Nierenfett des Weizens; und der Traube Blut trankest du, feurigen Wein. 15 Da ward Jeschurun fett und schlug aus; du wurdest fett, dick, feist! Und er verließ Gott, der ihn gemacht hatte, und verachtete den Fels seiner Rettung. 16 Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde Götter, durch Greuel erbitterten sie ihn. 17 Sie opferten den Dämonen, die Nicht-Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen, die vor kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrten. 18 Den Felsen, der dich gezeugt, vernachlässigtest du, und vergaßest den Gott, der dich geboren. 19 Und Jehova sah es und verwarf sie, vor Unwillen über seine Söhne und seine Töchter. 20 Und er sprach: Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen, will sehen, was ihr Ende sein wird; denn ein Geschlecht voll Verkehrtheit sind sie, Kinder, in denen keine Treue ist. 21 Sie haben mich zur Eifersucht gereizt durch Nicht-Götter, haben mich erbittert durch ihre Nichtigkeiten; so will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch ein Nicht-Volk, durch eine törichte Nation will ich sie erbittern. 22 Denn ein Feuer ist entbrannt in meinem Zorn und wird brennen bis in den untersten Scheol, und es wird verzehren die Erde und ihren Ertrag und entzünden die Grundfesten der Berge. 23 Ich werde Unglück über sie häufen, meine Pfeile wider sie verbrauchen. 24 Vergehen sie vor Hunger, und sind sie aufgezehrt von Fieberglut und giftiger Pest, so werde ich den Zahn wilder Tiere gegen sie senden, samt dem Gifte der im Staube Schleichenden. 25 Draußen wird das Schwert rauben, und in den Gemächern der Schrecken: den Jüngling wie die Jungfrau, den Säugling mit dem greisen Manne. 26 Ich hätte gesagt: Ich will sie zerstreuen, ihrem Gedächtnis unter den Menschen ein Ende machen! 27 Wenn ich die Kränkung von seiten des Feindes nicht fürchtete, daß ihre Widersacher es verkännten, daß sie sprächen: Unsere Hand war erhaben, und nicht Jehova hat dies alles getan! 28 Denn sie sind eine Nation, die allen Rat verloren hat; und kein Verständnis ist in ihnen. 29 Wenn sie weise wären, so würden sie dieses verstehen, ihr Ende bedenken. 30 Wie könnte einer Tausend jagen, und zwei Zehntausend in die Flucht treiben, wäre es nicht, daß ihr Fels sie verkauft und Jehova sie preisgegeben hätte? 31 Denn nicht wie unser Fels ist ihr Fels: Dessen sind unsere Feinde selbst Richter! 32 Denn von dem Weinstock Sodoms ist ihr Weinstock und von den Fluren Gomorras; ihre Beeren sind Giftbeeren, bitter sind ihre Trauben. 33 Gift der Drachen ist ihr Wein und grausames Gift der Nattern. 34 Ist dieses nicht bei mir verborgen, versiegelt in meinen Schatzkammern? 35 Mein ist die Rache und die Vergeltung für die Zeit, da ihr Fuß wanken wird; denn nahe ist der Tag ihres Verderbens, und was ihnen bevorsteht, eilt herbei. 36 Denn Jehova wird sein Volk richten, und er wird sich's gereuen lassen über seine Knechte, wenn er sehen wird, daß geschwunden die Kraft, und der Gebundene und der Freie dahin ist. 37 Und er wird sagen: Wo sind ihre Götter, der Fels, auf den sie vertrauten, 38 welche das Fett ihrer Schlachtopfer aßen, den Wein ihrer Trankopfer tranken? Sie mögen aufstehen und euch helfen, mögen ein Schirm über euch sein! 39 Sehet nun, daß ich, ich bin, der da ist, und kein Gott neben mir! Ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich heile; und niemand ist, der aus meiner Hand errettet! 40 Denn ich erhebe zum Himmel meine Hand und spreche: Ich lebe ewiglich! 41 Wenn ich mein blitzendes Schwert geschärft habe und meine Hand zum Gericht greift, so werde ich Rache erstatten meinen Feinden und Vergeltung geben meinen Hassern. 42 Meine Pfeile werde ich berauschen mit Blut, und mein Schwert wird Fleisch fressen mit dem Blute der Erschlagenen und Gefangenen, von dem Haupte der Fürsten des Feindes. 43 Jubelt, ihr Nationen, mit seinem Volke! Denn er wird rächen das Blut seiner Knechte und wird Rache erstatten seinen Feinden, und seinem Lande, seinem Volke, vergeben. - 44 Und Mose kam und redete alle Worte dieses Liedes vor den Ohren des Volkes, er und Hosea, der Sohn Nuns. 45 Und als Mose alle diese Worte zu dem ganzen Israel ausgeredet hatte, da sprach er zu ihnen: 46 Richtet euer Herz auf alle die Worte, die ich euch heute bezeuge, damit ihr sie euren Kindern befehlet, daß sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu tun. 47 Denn es ist nicht ein leeres Wort für euch, sondern es ist euer Leben; und durch dieses Wort werdet ihr eure Tage verlängern in dem Lande, wohin ihr über den Jordan ziehet, um es in Besitz zu nehmen. 48 Und Jehova redete zu Mose an diesem selbigen Tage und sprach: 49 Steige auf dieses Gebirge Abarim, den Berg Nebo, der im Lande Moab liegt, der Jericho gegenüber ist, und sieh das Land Kanaan, das ich den Kindern Israel zum Eigentum gebe; 50 und du wirst sterben auf dem Berge, auf welchen du steigen wirst, und zu deinen Völkern versammelt werden; gleichwie dein Bruder Aaron auf dem Berge Hor gestorben ist und zu seinen Völkern versammelt wurde; 51 darum daß ihr treulos gegen mich gehandelt habt inmitten der Kinder Israel an dem Wasser von Meriba-Kades in der Wüste Zin, darum daß ihr mich nicht geheiligt habt inmitten der Kinder Israel. 52 Denn vor dir sollst du das Land sehen, aber du sollst nicht in das Land hineinkommen, das ich den Kindern Israel gebe.

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